Landesfeuerwehrschule Sachsen
Schreiben des Landesbranddirektors Jens Großer zum Austausch der Lungenautomaten außerhalb der Atemschutzwerkstatt und Hinweise zur Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft von Pressluftatmern (PA) außerhalb einer Atemschutzwerkstatt
Neubau und Sanierung (1. Bauabschnitt) der Landesfeuerwehrschule Sachsen übergeben
Am 1. Juni 2010 fand die Einweihungsfeier zur Übergabe des 1. Bauabschnittes an der Landesfeuerwehrschule Sachsen statt. Der Staatsminister des Inneren, Herr Markus Ulbig, konnte hierzu mehr als 100 Gäste begrüßen. So waren zahlreiche Mitglieder des Innenausschusses des Sächsischen Landtages der Einladung nach Nardt gefolgt.
Die vier Jahre andauernden Neubau- und Sanierungsmaßnahmen umfassten ein Volumen von mehr als 16 Mio. € und wurden während des laufenden Aus- und Fortbildungsbetriebes durchgeführt. Die Landesfeuerwehrschule Sachsen hat dadurch ein völlig neues »Gesicht« erhalten und verfügt nunmehr über herausragende Lehr- und Lernbedingungen.
Die Maßnahmen beinhalteten vor allem
- den Neubau des Lehr- und Verwaltungsgebäudes
- den Neubau eines Internats mit 100 Betten (in einem sanierten Altbau stehen weitere 25 Betten zur Verfügung)
- den Neubau eines Werkstatt- und Garagenkomplexes und (im Vorgriff auf den 2. Bauabschnitt)
- die Errichtung einer multifunktionalen Sportanlage (Sportplatz).
Das Lehrgebäude verfügt über Fachkabinette für die Chemie-, Physik- und Strahlenschutzausbildung. Alle Lehrräume wurden mit hochwertiger Technik wie LAN-Anschlüsse, Beamer, automatische Sonnenschutz- und Beleuchtungssysteme usw. ausgestattet. Im Planspielraum sitzen die Lehrgangsteilnehmer zudem gegenüber dem Unterrichtsgeschehen erhöht und können über eine Fingerkamera die für die Ausbildung wesentlichen Details verfolgen.
Ein technisches Highlight ist die moderne Schlauchwasch- und Prüfanlage im neu erbauten Werkstatt- und Garagenkomplex. Ein herkömmlicher Schlauchtrockenturm konnte aus luftverkehrsrechtlichen Gründen nicht errichtet werden. Deshalb wurde ein Anlage installiert, welche u. a. die Möglichkeit bietet, die Schläuche nach dem Waschen und Prüfen mittels Heißluft zu trocknen.
Der 2. Bauabschnitt umfasst ein weiteres Investitionsvolumen von ca. 8 Mio. €. Dazu gehören u. a. der Neubau eines Brandübungshauses, einer Eisenbahn- und Katastrophenschutzübungsanlage sowie weiterer Übungsflächen. Der konkrete Baufortschritt richtet sich nach den finanziellen Möglichkeiten des Freistaates Sachsen. Wir hoffen natürlich auf eine zügige Realisierung, damit wir auch bei den Übungsflächen auf einen modernen, zeitgemäßen Standard zurückgreifen können.









