DIN-Normenausschuss
Der DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW) ist aus dem Fachausschuss für Normung der Feuerwehrgeräte im Normenausschuss der Deutschen Industrie entstanden, dessen Gründung auf das Jahr 1920 zurückgeht.
Er untergliedert sich heute, analog zur Internationalen und Europäischen Normung, in fünf Fachbereiche. Diese Fachbereiche haben ihre speziellen Aufgabengebiete teilweise wiederum auf einzelne Arbeitsausschüsse verteilt.
Der FNFW nimmt die für sein Fachgebiet notwendigen Normungsarbeiten wahr – und zwar auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Er ist insbesondere in den Bereichen
- des Brand- und Katastrophenschutzes,
- des Vorbeugenden Brandschutzes,
- der Technischen Hilfeleistung
- und des Krisenmanagements tätig.
Neuigkeiten aus dem Bereich der Normung Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr
beginnende Normungsvorhaben:
DIN 14800-6
Titel: Feuerwehrtechnische Ausrüstung für Feuerwehrfahrzeuge - Teil 6: Hebesatz mit einfach wirkenden Hydraulikzylindern
DIN 14751-5
Titel: Angetriebene Rettungsgeräte für Feuerwehr- und Rettungsdienste - Teil 5: Einfach wirkende hydraulische Rettungsgeräte
Norm Entwürfe in Bearbeitung:
DIN 14647
Titel: Am Fahrzeug montierte Einsatzstellenbeleuchtung (Lichtmast)
Kurzzusammenfassung: Dieses Dokument wurde vom Arbeitsausschuss NA 031-06-02 AA »Leuchten und Warneinrichtungen« im DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW) erarbeitet. Diese Norm ist anwendbar für fest an Fahrzeugen montierte Lichtmaste sowie für Wechselladerfahrzeuge (WLF) und Abrollbehälter-Systeme (AB-Systeme) oder Anhänger, sofern diese Einrichtungen nicht ausschließlich zur Beleuchtung von Einsatzstellen bestimmt sind.
DIN 14675-1
Titel: Brandmeldeanlagen - Teil 1: Aufbau und Betrieb
Kurzzusammenfassung: Dieses Dokument legt Anforderungen für den Aufbau und Betrieb von Anlagen für die Branderkennung, Brandmeldung und Brandalarmierung in und um Gebäude unter besonderer Berücksichtigung der bauordnungsrechtlichen und feuerwehrspezifischen Anforderungen fest. ANMERKUNG Die bauordnungsrechtliche Forderung nach Aufbau und Betrieb einer Brandmeldeanlage (BMA) bzw. einer Alarmierungsanlage kann sich aus einer allgemein geltenden Vorschrift oder aus dem Baugenehmigungsbescheid ergeben. Die Anlagen können auch im Brandfall zur Ansteuerung zusätzlicher Brandschutz- und Betriebseinrichtungen und anderer Brandfallsteuerungen (z. B. Ansteuerung von Aufzügen) dienen. Dieses Dokument ist nicht anwendbar für diese zusätzlichen Brandschutz- und Betriebseinrichtungen selbst. Dieses Dokument ist anwendbar zusammen mit DIN VDE 0833-1 und DIN VDE 0833-2.
DIN EN 15182-4:2026-10
Titel: Tragbare Geräte zum Ausbringen von Löschmitteln und zur Unterstützung der Brandbekämpfung - Strahlrohre für die Brandbekämpfung - Teil 4: Hochdruckstrahlrohre PN 40; Deutsche und Englische Fassung prEN 15182-4:2026
Kurzzusammenfassung: Zusätzlich zu den gemeinsamen Anforderungen in EN 15182-1 legt dieses Dokument die besonderen Sicherheits- und Leistungsanforderungen und die entsprechenden Prüfverfahren fest, die für handgehaltene Hochdruckstrahlrohre mit einem Nenndruck von 40 bar (4,0 MPa) (PN 40) und einer maximalen Durchflussmenge von bis zu 250 l/min bei einem Referenzdruck von 6 bar (0,6 MPa) gelten. Diese Strahlrohre werden z. B. für Schnellangriffsleitungen, Gebäudebrände, Waldbrände usw. verwendet.
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2026-09-04 - 2026-11-04
DIN EN 15182-3:2026-10
Titel: Tragbare Geräte zum Ausbringen von Löschmitteln und zur Unterstützung der Brandbekämpfung - Strahlrohre für die Brandbekämpfung - Teil 3: Strahlrohre mit Vollstrahl und/oder einem unveränderlichem Sprühstrahlwinkel PN 16; Deutsche und Englische Fassung prEN 15182-3:2026
Kurzzusammenfassung: Zusätzlich zu den gemeinsamen Anforderungen in EN 15182-1 legt dieses Dokument die besonderen Sicherheits- und Leistungsanforderungen und die entsprechenden Prüfverfahren fest, die für handgehaltene Strahlrohre mit Vollstrahl und/oder einem unveränderlichen Sprühstrahlwinkel mit einem Nenndruck von 16 bar (1,6 MPa) (PN 16) mit einer maximalen Durchflussmenge von bis zu 1 000 l/min bei einem Referenzdruck von 6 bar (0,6 MPa) gelten. Diese Strahlrohre bieten keinen oder nur unzureichenden Schutz für die Feuerwehrleute, wenn der Sprühstrahlwinkel weniger als 30° beträgt, und sind daher nicht für risikoreiche Brandbekämpfungssituationen wie den Innenangriff geeignet. Diese Strahlrohre sind nicht für die Brandbekämpfung in oder in der Nähe von elektrischen Anlagen geeignet, wenn der Winkel des Sprühstrahls weniger als 30° beträgt, es sei denn, es wird im Handbuch ermöglicht (einschließlich Sicherheitsabstände).
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2026-09-04 - 2026-11-04
DIN EN 15182-2:2026-10
Titel: Tragbare Geräte zum Ausbringen von Löschmitteln und zur Unterstützung der Brandbekämpfung - Strahlrohre für die Brandbekämpfung - Teil 2: Hohlstrahlrohre PN 16; Deutsche und Englische Fassung prEN 15182-2:2026
Kurzzusammenfassung: Zusätzlich zu den gemeinsamen Anforderungen in EN 15182-1 legt dieses Dokument die besonderen Sicherheits- und Leistungsanforderungen und die entsprechenden Prüfverfahren fest, die für handgehaltene Hohlstrahlrohre mit einem Nenndruck von 16 bar (1,6 MPa) (PN 16) und einer maximalen Durchflussmenge von bis zu 1 000 l/min bei einem Referenzdruck von 6 bar (0,6 MPa) gelten.
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2026-09-04 - 2026-11-04
DIN EN 15182-1:2026-10
Titel: Tragbare Geräte zum Ausbringen von Löschmitteln und zur Unterstützung der Brandbekämpfung - Strahlrohre für die Brandbekämpfung - Teil 1: Allgemeine Anforderungen; Deutsche und Englische Fassung prEN 15182-1:2026
Kurzzusammenfassung: Dieses Dokument legt die gemeinsamen Mindestanforderungen an die Sicherheit und Leistung von handgehaltenen Strahlrohren fest, die von der Feuerwehr und Rettungsdiensten verwendet werden. Dieses Dokument legt fest: - Prüfverfahren; - Klassifizierung und Bezeichnung; - Gebrauchs- und Instandhaltungsanweisungen; Kennzeichnung. Die zusätzlichen spezifischen Anforderungen an handgehaltenen Strahlrohren sind in EN 15182-2 (Hohlstrahlrohre PN 16), EN 15182-3 (Strahlrohre mit Vollstrahl und/oder einem unveränderlichen Sprühstrahlwinkel PN 16) und EN 15182-4 (Hochdruckstrahlrohre PN 40) festgelegt. Dieses Dokument ist nicht anwendbar auf: - Strahlrohre, die unter die Reihe EN 671 fallen; - Schaumstrahlrohre, die unter EN 16712-3 fallen; - CAFS-Strahlrohre; - Pulverstrahlrohre; - Strahlrohre mit einem maximalen Betriebsdruck über 40 bar.
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2026-09-04 - 2026-11-04
DIN 14461-1/A1:2026-08
Titel: Feuerlösch-Schlauchanschlusseinrichtungen - Teil 1: Wandhydrant mit formstabilem Schlauch; Änderung A1
Kurzzusammenfassung: Wandhydranten mit formstabilen Schläuchen geben — anders als Wandhydranten mit Flachschlauch — anwesenden Personen im Ernstfall die Möglichkeit der Selbsthilfe, ohne dass spezielle Fachkenntnisse erforderlich sind. Diese Norm soll Architekten, Planern, Feuerwehren und Verwaltungsstellen ermöglichen, Wandhydranten mit formstabilem Schlauch zweckmäßig in den entsprechenden Brandschutzbereichen vorzusehen. Grundsätzlich werden diese Wandhydranten in zwei Typen untergliedert, die in der Handhabung zwar gleich sind, sich aber in Löschwassermenge und Art des Wasserversorgungsanschlusses grundsätzlich unterscheiden. Beim Wandhydranten — Typ S — ist der Anschluss von Feuerwehrschläuchen nicht möglich. Wandhydranten — Typ F — dienen der Brandbekämpfung durch Laien und durch die Feuerwehr. Feuerlösch- und Brandschutzanlagen kommen während ihrer Lebensdauer nur im Brandfall zum Einsatz. Sind solche Anlagen mit Wasser gefüllt und nicht durchflossen, besteht die Gefahr, dass das Wasser so lange in den Anlagen verbleibt, dass es hygienisch bedenklich wird. Sind solche Anlagen mit der Trinkwasserversorgungsanlage verbunden, stellen sie eine Gefahr für das Trinkwasser dar. Für den Anschluss der Wandhydranten an die Trinkwasser-Installation gilt DIN 1988-600. Die vorliegende Norm soll dazu beitragen, Löschwasserleitungen mit geringeren Querschnitten zu ermöglichen, um stagnierendes Wasser zu vermeiden. Diese Löschwasserleitungen sind nicht mehr für die Brandbekämpfung durch die Feuerwehr geeignet, sondern für die Selbsthilfe der Gebäudenutzer gedacht. Dieses Dokument legt Anforderungen an Schränke und deren Ausstattung für Schlauchhaspeln mit formstabilem Schlauch nach DIN EN 671-1 fest. Sie spezifiziert die Wandhydranten-Ausführungen Typ F und Typ S, die sich in Anwendungsbereich, Löschleistung und Anforderungen an den Wasseranschluss unterscheiden. ANMERKUNG: Für die Errichtung von Wandhydrantenanlagen gelten DIN 14462 und DIN 1988-600. Dieses Dokument enthält die Änderung A1.
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2026-07-10 - 2026-09-10
DIN 14640
Titel: Feuerwehrwesen; Scheinwerferbefestigung, Aufsteckbohrung, Aufsteckzapfen, Gelenkstück
Kurzzusammenfassung: Dieses Dokument legt Anforderungen für die Befestigung von Scheinwerfern im Feuerwehrwesen fest. Es definiert eine standardisierte Aufsteckaufnahme für Scheinwerfer und Stativzapfen, um eine sichere und schnelle Verbindung zwischen Beleuchtungsgeräten und ihren Halterungen zu gewährleisten. Das in dieser Norm festgelegte Gelenkstück ist für Arbeitsstellen-Scheinwerfer nach DIN 14644 und Stative nach DIN 14683 vorgesehen. Dieses Dokument wurde vom Arbeitsausschuss NA 031-06-03 AA »Beleuchtung und Stromverteilung« im DIN-Normenausschuss Feuerwehrwesen (FNFW) erarbeitet.
DIN EN 81-72:2026-11
Titel: Sicherheitsregeln für die Konstruktion und den Einbau von Aufzügen - Besondere Anwendungen für Personen- und Lastenaufzüge - Teil 72: Feuerwehraufzüge; Deutsche und Englische Fassung prEN 81-72:2026
Kurzzusammenfassung: 1.1 Dieses Dokument spezifiziert die zusätzlichen oder abweichenden Anforderungen zu EN 81-20:2020 für neue Personen- und Lastenaufzüge, die für Brandbekämpfungs- und Evakuierungszwecke unter Kontrolle der Feuerwehr eingesetzt werden können. 1. 2 Dieses Dokument gilt, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: - der Aufzugsschacht und die Aufzugsumgebung sind so konstruiert, dass das Eindringen von Feuer, Wärme und Rauch in den Aufzugsschacht, die Maschinenräume und die sicheren Bereiche begrenzt wird; - die Gebäudekonstruktion begrenzt den Wasserfluss in den Aufzugsschacht; - der Feuerwehraufzug wird nicht als Fluchtweg benutzt; - der Aufzugsschacht und die Aufzugsumgebung sind mindestens auf dem gleichen Niveau wie die Gebäudestruktur brandgeschützt; - die Stromversorgung ist sicher und zuverlässig; - das/die elektrische(n) Kabel, die den Aufzug mit Strom versorgen, ist/sind auf dem gleichen Brandschutzniveau wie die Aufzugsschachtstruktur brandgeschützt; - ein geeigneter Wartungs- und Prüfplan wird umgesetzt. 1.3 Dieses Dokument gilt nicht für: - die Verwendung von Aufzügen mit teilweise geschlossenen Schächten als Feuerwehraufzüge; - Aufzüge, die in neue oder bestehende Gebäude eingebaut werden, die nicht in die feuerbeständige Gebäudestruktur einbezogen sind; - wesentliche Änderungen an bestehenden Aufzügen. 1.4 Dieses Dokument legt nicht fest: - die Anzahl der Feuerwehraufzüge und die Etagen, die während der Brandbekämpfung zu bedienen sind; - die Größe der Sicherheitsbereiche; - die Verwendung eines anderen als des obersten Stockwerks eines Mehrstockwerksaufzugs für die Brandbekämpfung. 1.5 Dieses Dokument befasst sich mit den wesentlichen Gefahren, gefährlichen Situationen und Ereignissen, die für Feuerwehraufzüge (wie in Abschnitt 4 aufgeführt) relevant sind, wenn sie bestimmungsgemäß und unter den vom Errichter vorgesehenen Bedingungen verwendet werden. 1.6 Die folgenden signifikanten Gefährdungen werden in diesem Dokument nicht behandelt und es wird davon ausgegangen, dass sie vom Planer des Gebäudes berücksichtigt werden: - nicht genügend oder nicht richtig platzierte Feuerwehraufzüge, um die Feuerwehrleute im Gebäude nach oben zu befördern; - ein Brand im Feuerwehraufzugsschacht, im sicheren Bereich, im Maschinenraum oder in der Kabine; - das Fehlen von Stockwerkskennzeichnungsschildern in jedem Stockwerk; - eine nicht korrekt funktionierende Wasserwirtschaft.
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2026-09-25 - 2026-11-25
DIN EN ISO 15384:2025-07
Titel: Schutzkleidung für die Feuerwehr - Laborprüfverfahren und Leistungsanforderungen für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung im freien Gelände (ISO/DIS 15384.2:2026); Deutsche und Englische Fassung prEN ISO 15384:2026
Kurzzusammenfassung: Dieses Dokument legt Prüfverfahren und Mindestleistungsanforderungen für persönliche Schutzkleidung fest, die den Körper des Trägers, außer Kopf, Hände und Füße, schützen soll und die für den Einsatz bei der Brandbekämpfung im freien Gelände und den damit verbundenen Tätigkeiten bestimmt ist. Diese Kleidung ist nicht dafür ausgelegt, dann Schutz zu bieten, wenn der Träger vom Feuer eingeschlossen ist. Dieses Dokument behandelt die allgemeine Ausführung der Kleidungsstücke, die von den verwendeten Materialien mindestens zu erreichende Leistungsstufe und die Prüfverfahren zur Bestimmung dieser Stufen. Dieses Dokument ist nicht anwendbar für Schutzkleidung für die Brandbekämpfung in Gebäuden (nach EN 469 oder ISO 11999-3), für Rettungseinsätze (nach ISO 18639) oder für Fälle, in denen eine hohe Infrarot-Strahlung zu erwarten ist (ISO 15538 oder EN 1486). Ebenso wenig ist Kleidung zum Schutz vor chemischen, biologischen, elektrischen oder Strahlungsgefährdungen Gegenstand dieses Dokumentes. Dieses Dokument bietet keinen Schutz gegen hohe mechanische Risiken, wie etwa Schutz bei der Verwendung von Kettensägen.
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2025-06-20 - 2025-08-20
DIN 14421:2026-09
Titel: Druckmessgeräte (Manometer) für Feuerwehrpumpen
Kurzzusammenfassung: Das Dokument legt Anforderungen an Druckmessgeräte (Manometer) fest, die im Bereich des Feuerwehrwesens vornehmlich für Feuerwehrpumpen und Normaldruckpumpen nach DIN EN 1028-1 verwendet werden.
BEARBEITUNG NORM-ENTWURF | EINSPRUCHSFRIST: 2026-08-14 - 2026-12-14
Veröffentlichung von Normen
DIN 14464:2026-09
Titel: Direktanschlussstationen für Sprinkleranlagen und Löschanlagen mit offenen Düsen - Anforderungen und Prüfung
Kurzzusammenfassung: Der Einsatz von Direktanschlussstationen nach diesem Dokument sollte einerseits die Belange des Brandschutzes und anderseits die Belange der Trinkwasserhygiene berücksichtigen. Normen für Bauteile für Sprinkler- und Sprühwasseranlagen werden im Technischen Komitee CEN/TC 191 "Ortsfeste Brandbekämpfungsanlagen" als Normenreihe EN 12259 erarbeitet. Anhang A enthält Informationen zur Eigen- und Fremdüberwachung. Dieses Dokument legt Anforderungen und Prüfverfahren an Direktanschlussstationen ausschließlich für Sprinkleranlagen und Löschanlagen mit offenen Düsen fest, die keine Zusatzmittel und keine zusätzlichen Wassereinspeisungen und Wassernachspeisungen in das Sprinklernetz bzw. keine zusätzliche Druckhalteanlage im Sprinklernetz enthalten. Das Einsatzgebiet beschränkt sich aus hygienischen Gründen auf Anlagen, in denen der Löschwasserbedarf nicht größer als der Trinkwasserbedarf ist. Der maximale Löschwasservolumenstrom ist davon unabhängig auf Löschwasservolumenströme von 50 m3/h begrenzt. Die Anforderungen dieses Dokuments sind anwendbar zusammen mit den Anforderungen nach DIN 1988 600. ANMERKUNG Zusatzmittel sind z. B. Löschmittelzusätze und Frostschutzmittel. Zusätzliche Wassereinspeisungen sind z. B. Pumpenanlagen, Druckluft-Wasser-Behälter, Feuerwehreinspeisungen, Tankfahrzeuge, Eigenversorgungsanlagen oder Gewässer.